Grundlagen - Finanzbuchhaltung

Die Einstellungen für die Buchhaltung haben Auswirkungen auf folgende Funktionen:

Für weitere Informationen lesen Sie bitte die entsprechenden Kapitel.

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Abbildung 06636: Grundlageneinstellung Finanzbuchhaltung

Folgende Einstellungen können vorgenommen werden:

Finanzbuchhaltung - Einstellungen

Automatische Wechselkurspflege

Die Europäische Zentralbank stellt auf ihrer Homepage eine XML-Datei mit den aktuellen Tageskursen bereit. Mit dem MARI Service (& S. 82-17) ist es möglich, den Kurs automatisch abzurufen. Siehe auch Service: SBO Währungskursabgleich (& S. 84-8). Die Adresse der XML- Datei lautet:

http://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/eurofxref-daily.xml

Es gibt zwei Auswahlfelder:

Währungskurse für alle Mandanten ändern

Ist diese Option aktiviert und ändert sich der Währungskurs eines Mandanten, so kann der neue Kurs auf alle anderen Mandanten übertragen werden.

XML-URL für Wech­selkurse

Geben Sie hier die Adresse zu der XML-Datei der Europäischen Zentralbank an.

Kosten für Artikelbuchungen

Stellen Sie ein, ob die Kosten für Artikelbuchungen im Projektbericht Finanzbuchhaltung  ausgewiesen werden sollen. Siehe Projektbericht Finanzbuchhaltung (& S. 30-15).

Kosten für freie MA

Stellen Sie ein, ob die Kosten für freie Mitarbeiter im Projektbericht Finanzbuchhaltung  ausgewiesen werden sollen. Siehe Projektbericht Finanzbuchhaltung (& S. 30-15).

Zeitdifferenz SQL-Server

Die Funktion Kommen und Gehen verwendet für die einzelnen Aktionen die Uhrzeit des SQL-Servers. Sollte der SQL-Server in einer anderen Zeitzone als der des Standortes des Unternehmens betrieben werden, kann hier eine Differenz eingetragen werden. Steht der Server in London (GMT) und die Firma arbeitet in New York (GMT-5), so tragen Sie bitte 5 Stunden ein.

Finanzbuchhaltung - Buchungsmatrix Allgemein

Für weitere Informationen hierzu, siehe Buchungsmatrix einstellen (& S. 19-9) und Definition der Buchungsfälle (& S. 19-15).

Finanzbuchhaltung - Buchungsmatrix Verrechnungskonten

Für weitere Informationen hierzu, siehe Buchungsmatrix Verrechnungskonten (& S. 19-11).

Finanzbuchhaltung - Verrechnungssätze

Default-Verrech­nungssätze

Sie können Standard-Verrechnungssätze hinterlegen, die beim Anlegen neuer Mitarbeiterstammdaten berücksichtigt werden. Die Verrechnungssätze können später im Mitarbeiterstamm oder im Mitarbeiterneuanlageassistenten manuell verändert werden. Siehe Register Organisation - Verrechnungssätze (& S. 4-28).

Finanzbuchhaltung - Mandanteneinstellungen

Informationsquelle für Opportunity

Für jede Opportunity in SAP Business One kann im Register Allgemein eine Informationsquelle definiert werden. Unter Informationsquelle für Opportunity aus Web-Erfassung kann die Informationsquelle ausgewählt werden, die als Kennzeichnung zur Editierung im Web Client dient.

Kopftext Beleg

Diese Einstellung ermöglicht Ihnen, Kopftexte für Belege zu hinterlegen. Siehe Vertrag: Register Texte (& S. 7-87).

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Abbildung 06660: Mandanteneinstellungen > Kopftext Beleg

Fußtext Beleg

Diese Einstellung ermöglicht Ihnen, Fußtext für Belege zu hinterlegen. Siehe Vertrag: Register Texte (& S. 7-87).

Standardwert kalk. Kostenaufschlag für Artikel

Der kalkulatorische Kostenaufschlag kann je Artikel, je Artikelgruppe oder wenn beides nicht definiert ist, je Mandant definiert werden. Für weitere Informationen, siehe Preisfindung (& S. 6-45).

Standardwert Ver­kaufsaufschlag für Artikel

Der Verkaufsaufschlag kann analog zum Kostenaufschlag je Artikel oder Artikelgruppe definiert werden. Wenn beides nicht definiert wird, dann kann ein Wert je Mandant eingestellt werden.

Preisfindung ERP System

In SAP Business One können kundenspezifische Preise hinterlegt werden. Diese können sowohl absolut als auch relativ vom Basispreis definiert werden. Dabei können optional der Basispreis und der Rabatt der Artikel eingelesen werden. Für weitere Informationen, siehe Preisfindung (& S. 6-45).

Folgende Einstellmöglichkeiten sind gegeben:

Gesamtrabatt am Kunden

Der eingestellte Kundenrabatt aus dem Geschäftspartnerstamm kann nun im Vertrag als Fußrabatt berücksichtigt werden. Folgende Einstellmöglichkeiten sind gegeben:

Steuercode für Stor­norechnung überge­ben

In den belgischen Datenbanken wird berücksichtigt, dass bei einer Stornorechnung ein spezieller Steuercode verwendet werden muss. Der entsprechende Steuercode wird automatisch aus SAP Business One gelesen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:

Erlösrückrechnungs­buchungen mit ILV löschen

Bei der Verwendung der internen Leistungsverrechnung werden die Erlösrückrechnungen gelöscht. Für weitere Informationen hierzu, siehe (& S. 19-4).

Vertragsnummer ist Belegreferenz

Sie können je Mandant mit JA/Nein festlegen, ob die Vertragsnummer auch zugleich die Belegreferenz sein soll.

Ansprechpartnerfor­matierung

Die Ansprechpartner der Geschäftspartner haben bereits einige Felder im Standard. Die meisten Kunden von MARIProject haben weitere benutzerdefinierte Felder im Register Ansprechpartner definiert. In den Einstellungen besteht nun die Möglichkeit, die Felder auszuwählen, die im Web Client angezeigt werden sollen und diese zum Editieren verfügbar zu machen.

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Abbildung 06637: Mandanteneinstellungen > Ansprechpartnerformatierung

Die Einstellung muss je Mandant erfolgen, da die benutzerdefinierten Felder in SAP Business One mandantenspezifisch sind. Durch Drag & Drop kann die Reihenfolge im Web Client festgelegt werden. Siehe auch Geschäftspartner-Stammdaten (& S. 49-3).

Anzeige Grundver­tragspositionen

Unter Übersicht Vertragsarten (& S. 7-5) werden Grund- und Abrufverträge erläutert. Mit dieser Grundlageneinstellung kann definiert werden, ob man in einem Abrufvertrag die Positionen des Grundvertrages sichtbar sein sollen oder nicht.

Adressänderung im Vertrag blockieren

In jedem Vertrag ist es möglich die Adressinformationen zu ändern, die aus dem Geschäfts­partnerstamm kopiert wurden. So können die Rechnungs- oder Lieferadressen individuell angepasst werden.

In manchen Ländern ist die Lieferadresse für die Steuerfindung relevant. Über diese Option kann verhindert werden, dass die Adressen individuell geändert werden.

Wird eine Lieferadresse in dem Geschäftspartnerstamm geändert, werden die Verträge al­lerdings nicht automatisch geändert.

Adressenbeschrän­kung über Kunden­gruppen

Im Web Client können Kundenadressen von berechtigten Mitarbeitern eingesehen werden. Mit dieser Einstellung können spezielle Gruppen ausgelassen werden. Tragen Sie hier bitte die Kundengruppennummer ein. Für weitere Informationen hierzu, siehe Geschäftspartner-Stammdaten (& S. 49-3).

Adressenbeschrän­kung über Lieferan­tengruppen

Analog zur Adressenbeschränkung über Kundengruppen können auch Lieferantengruppen beschränkt werden. Wenn zum Beispiel die als Kreditoren geführten Mitarbeiter mit dem Bestand an offenen Reisekostenspesen nicht im Web Client CRM sichtbar sein sollen, so kann diese Lieferantengruppe ausgeschlossen werden.

Schaltflächenposi­tionen in SAP

Wenn Sie viele verschiedene Add-Ons verwenden, kann es vorkommen, dass sich Schalt­flächen auf SBO-Formularen überlappen. MARIProject bietet die Möglichkeit, die von MA­RIProject erzeugten Schaltflächen zu verschieben.

Jede einzelne Schaltfläche kann in die x- und/oder y-Achse verschoben werden. Unter Um­ständen kann die Größe vorgegeben werden. Der Wert 0 bedeutet keine Änderung zum Standard.

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Abbildung 00139: Mandanteneinstellungen > Schaltflächenoptionen in SAP

Projektnummer am Projektlager

Um Standardlager von Projektlagern unterscheiden zu können und die Lager den Projekten zuzuordnen, kann ein benutzerdefiniertes Feld in SBO am Lagerstamm (Kategorie Lager) angelegt werden. Mit dieser Einstellung wird gewählt, welches benutzerdefinierte Feld be­nutzt wird, um Lager als Projektlager zu definieren. Siehe Verwendung eines Projektlagers (& S. 15-73).

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Abbildung 00171: Mandanteneinstellungen > Projektnummer am Projektlager

Bezeichner für Mul­tiprojektlager

Über diese Grundlagen hinterlegen Sie einen Bezeichner für Multiprojektlager, z.B „Forprojects“. Wenn dieser Bezeichner in dem oben ausgewählten benutzerdefinierten Feld erscheint, heißt dass, dass dieses Lager mehrere Projektläger zusammenfasst.

Reisebeleg: Bank als Zahlungsadresse

Über diese Einstellung lässt sich pro Mandant einstellen, ob bei der Übergabe eines Reisebeleges nach SAP Business One die Bank als Zahlungsadresse ausgewählt werden soll. Dabei wird dann die Standardbankverbindung des Geschäftspartners in den Beleg übernommen.

Finanzbuchhaltung - Bewertung (WIP)

Bewertungsmetho­den

Mit dieser Einstellung können Sie die Methoden zur Bewertung unfertiger Arbeiten festlegen.

Bezeichnungen Stundensätze

Diese Einstellung ermöglicht Ihnen, eine Bezeichnung für die Fibu-Verrechnungssätze zu definieren. Für weitere Informationen hierzu, siehe Methode 1: Bezeichnung Verrechnungssätze (& S. 20-11).

Kalkulationsme­thode

Es können mehrere Bezeichnungen für Bewertungsmethoden definiert werden. Für jede Bewertungsmethode muss eine eigene benuterdefinierte Spaltendefinition der Bildschirmauskunft Management angelegt werden. Die Kalkulationsmethoden können am Projektstamm ausgewählt werden. Siehe (& S. 27-24).

Finanzbuchhaltung - Bewertung Buchungsmatrix

Die Einstellungen in der Buchungsmatrix für die Bewertung unfertiger Arbeiten werden unter Methode 1: Sachkontendefinition (& S. 20-7) detailliert erläutert.

Finanzbuchhaltung - Firmenkreditkartenabrechnung

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Abbildung 08158: Einstellungen Finanzbuchhaltung > Firmenkreditkartenabrechnung

Kostenstelle Verkauf

In der Buchungsmatrix der Reisekostenregeln können Kosten, die durch eine zentrale Kreditkarte oder eine Firmenkreditkarte bezahlt wurden, von einem Mandanten in den anderen berechnet werden. Bei der zentralen Kreditkarte wird die benötigte Kostenstelle von dieser Einstellung genommen. Siehe Definition Buchungsautomat zentrale Firmenkreditkarten (& S. 18-90).

Kostenstelle Dimen­sion 2,3,4,5

Analog können die Einstellungen für die anderen Kostenstellendimensionen verwendet werden.

Reisekostenregeln

Zur Verarbeitung einer Kostenzeile für eine zentrale Kreditkarte, kann die Resekostenregel nicht vom Mitarbeiter genommen werden. Es wird dann eine zentrale Regel je Mandant verwendet. Siehe Import von Kreditkartenabrechnungen (& S. 18-87).