Berechnungsgrundlagen: Datenquellen

Neben der Gliederung der Daten im Register „Positionen“ erfolgt die Auswahl der Quellen im Register „Subpositionen“. In diesem Register wird eingetragen, welche Berechnungen durchgeführt werden sollen.

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Abbildung: Einstellung der Datenquellen im Register Subpositionen

Es können verschiedene Datenquellen gewählt werden:

Istdaten:

Einkaufsvorgänge

Laden aller Bestellungen, Eingangslieferscheine und Eingangsrechnungen. Alle Belegpositionen werden einzeln behandelt, um nach Artikelgruppen gliedern zu können. Es werden jeweils nur die offenen Positionen berücksichtigt. Eine Bestellposition von 100 Artikeln, von denen 70 Stück geliefert wurden, wird in zwei Zeilen aufgeteilt. 70 Stück zum Lieferzeitpunkt plus Zahlungskonditionen und Toleranztage. 30 Stück (offene Bestellmenge) zum gewünschten Lieferzeitpunkt plus Zahlungskonditionen und Toleranztage.

Kosten Mitarbeiter

Die Zeiten aus der Stundenerfassung können als Kosten ausgewiesen werden. Es kann eingestellt werden, ob nur freigegebene oder alle Stunden berücksichtigt werden sollen und für wann die Summe der Kosten je Monat berücksichtigt werden sollen (Anfang, Mitte oder Ende des Monats).

Verkaufsbelege

Verkaufsbelege beinhaltet alle Ausgangsrechnungen, die dem Kunden bereits gestellt wurden. Dabei werden die nicht bezahlten Rechnungen oder der jeweilige Anteil einer teilgezahlten Rechnung und auch alle bereits bezahlten Teile berücksichtigt. Die bezahlten und unbezahlten Teile werden bezüglich des Zahldatums anders behandelt.

Reisekosten

Reisekosten, die für ein Projekt erfasst wurden, werden im Cash Flow berücksichtigt. Die Daten werden nach Reisekostenarten ermittelt und können in den Positionen nach Reisekostenarten gegliedert werden.

Kosten Sachkonto

Es können spezielle Sachkonten im Cash Flow berücksichtigt werden. Hier sollten allerdings nur Konten verwendet werden, die nicht über die vorgenannten Quellen angesprochen werden (Kosten Wareneinkauf). Diese Option macht Sinn für zum Beispiel projektspezifische Versicherungskosten, die nicht über das Einkaufsmodul gebucht wurden, und deren Cash Out berücksichtigt werden soll.

Lagerentnahme zum Projekt

Wurden bereits Materialien aus dem Lager entnommen und an das Projekt übertragen, so wird dies als bezahltes Geld betrachtet, um den Cash Flow projektspezifisch abbilden zu können.

Plandaten

Zahlungsplan

Alle Abrechnungskonditionen in den Verträgen werden analysiert und alle noch nicht an den Kunden abgerechneten Positionen werden in dieser Zeile gesammelt.

Zahlungsplan Einbe­haltszeile

Für Gewährleistungseinbehalte wird eine eigene Quelle angeboten, die die zukünftige Rechnungsstellung nach Ablauf der Gewährleistung berücksichtigt.

Planung

Plankosten können für unterschiedliche Quellen angelegt werden. In der Einstellungsmaske kann die zeitliche Einordnung der Monatszahlen für die Planung je nach Typ eingestellt werden (siehe Bild).

Anpassung Planko­sten/echte Kosten

Die Planungskorrektur subtrahiert von den Plankosten die echten Kosten. Siehe Planungskorrektur - Beispiel 1 (& S. 29-16).

Bedarfsbestätigungs­zeilen

Alle Materialien, die aus dem Standardlager entnommen werden, erzeugen nur indirekt Kosten, da die realen Kosten ohne Projektbezug angefallen sind. Über Bedarfsbestätigungen werden diese Materialien reserviert und können als zukünftige Kosten in der Cash Flow-Analyse berücksichtigt werden.

Einkaufsanzahlungs­anforderung

Anzahlungsrechnungen von Lieferanten werden bereits in den Einkaufsvorgängen berücksichtigt. Wurde die Anzahlungsrechnung vom Lieferanten aber noch nicht gestellt, so möchte man die zukünftigen Anzahlungen im Cash Flow berücksichtigen. Wurde ein Einkaufsvorgang angelegt, so kann dort die vereinbarte Anzahlung hinterlegt werden.

Anzahlungsdefini­tion Verkaufsver­träge

Bereits erstellte Anzahlungsrechnungen an den Kunden werden über die Verkaufsbelege berücksichtigt. Noch nicht gestellte Anzahlungsrechnungen werden berücksichtigt, wenn die Subposition „Anzahlungsdefinition Verkaufsverträge“ verwendet wird.