Die Planungskorrektur ist nötig, um bereits durchgeführte Bestellungen und Eingangsrechnungen von der Planung zu subtrahieren.
In einem einfachen Beispiel werden folgende Zahlen ermittelt
Planung: 50.000
Offene Bestellung 10.000
Eingangsrechnungen 20.000
Im Cash Flow werden sowohl die 30.000 € aus den Belegen, als auch die 50.000 € aus der Planung angezeigt. Da aber die 30.000 € ein Teil der Planung sind, wird die Differenz subtrahiert:
Korrektur -20.000 €
Die Kalkulation ist in realen Projekten komplizierter, da die Planung zeitverschoben zu den realen Dokumenten durchgeführt werden konnte.
Planung: Januar 20.000, Februar 20.000, März 10.000
Offene Bestellung Januar 10.000
Eingangsrechnung Januar 20.000
Die belegorientierten Kosten werden immer vorrangig berücksichtigt. Im Beispiel werden im Januar 30.000 als Kosten für den Cash Flow berücksichtigt. Um die Korrektur zu errechnen, wird zuerst das Planbudget über alle Perioden (50.000) genommen und dann wird Monat für Monat die Korrektur zum Budget verteilt.
Januar: Korrektur -20.000€, damit 30.000€ der Belege angezeigt werden.
Februar: Korrektur -10.000€, damit 10.000€ angezeigt werden. Die Reduktion ergibt sich durch den höheren Aufwand der Belege im Vergleich zur Planung.
März: Korrektur 0€
Überschreiten die realen Kosten die Plankosten, so wird die Korrekturzeile in rot dargestellt.
Entscheidend für die Korrektur ist die Ermittlung des Budgets, um richtig zu vergleichen. Das Budget kann nach Artikelgruppen, nach Phasengruppen oder nach der Kombination aus Artikelgruppen und Phasengruppe berechnet werden.