MARIProject bietet zwei unterschiedliche Methoden, die Überstunden zu berechnen.
Sollarbeitszeit vs. Projektstunden: Als Quelle für die geleistete Zeit werden direkt die Stundenerfassungen herangezogen. Wenn das Modul Kommen und Gehen nicht aktiviert ist, ist dies die einzige Möglichkeit, die Überstunden zu berechnen.
Sollarbeitszeit vs. KG-Stunden: Als Quelle für die geleistete Zeit werden ausschließlich die Zeiten aus der Kommen und Gehen-Erfassung herangezogen. Zur Berechnung der Überstunden ist keine Erfassung auf Projekte notwendig.
Die Einstellung kann in den Mandanteneinstellungen vorgenommen werden. Siehe Grundlageneinstellungen (& S. 40-16).
In den folgenden Beispielen werden einige Formeln zur Berechnung der Überstunden verwendet. Dazu werden hier die Werte erläutert:
Arbeitszeit
Die Arbeitszeit kann je nach Einstellung aus den zwei unterschiedlichen Quellen genommen werden:
Sollarbeitszeit vs. Projektstunden: Summe aller Projektzeiten (geleiste Stunden) von Kundenprojekten, internen Projekte aber auch Urlaubs- und Krankheitsprojekten. Gleitzeitprojekte werden nicht als Arbeitszeit bewertet. (Diese haben automatisch im Feld "Geleistete Zeit" 0 Stunden)
Sollarbeitszeit vs. KG-Stunden: Die Arbeitszeit ist die Anwesenheitszeit - der Pausenzeiten.
Anwesenheitszeit
Die Anwesenheitszeit ist der Zeitraum zwischen der ersten Kommen-Buchung (Aktion) und der letzten Gehen-Buchung (Aktion).
Pausenzeit
Die Pausenzeit ist die Summierung aller Zwischenräume zwischen Pausen-Anfang und Pausen-Ende.
Sollarbeitszeit
Die Sollarbeitszeit wird aus dem jeweiligen Kalendertag ausgelesen. Der Mitarbeiter ist einem Kalender zugeordnet und dieser hat für jeden Kalendertag eine Arbeitszeit. Siehe Kalenderstamm (& S. 3-148).
Überstunden je Tag
Die Überstunden je Tag ergeben sich jeweils aus der Arbeitszeit als Differenz zur Sollarbeitszeit
Überstundensaldo
Der Überstundensaldo errechnet sich basierend auf dem letzten Überstundenstartwert (siehe folgendes Kapitel) durch die Addition der Überstunden je Tag (Laufende Summe).