Methode 2: Einleitung

Die zweite Methode verwendet die flexible Spaltendefinition der Bildschirmauswertung Management. Dort können eigene Berechnungsformeln und flexibel unterschiedliche Konten hinterlegt werden.

Das Kapitel Bewertung unfertiger Arbeiten über benutzerdefinierte Spalten (& S. 27-24) beschreibt die Einstellungen der Formeln in der Spaltendefinition.

Zum Verständnis wird das Beispiel der Drohverlustrückstellung vorgestellt, bei der nur bei Überschreitung Kosten über den Planerlöses eine Buchung gemacht werden muss.

Projekt

A: Nicht abgerechnete Stunden

 

B: Planerlöse

 

C: Bewertung unfertiger Arbeiten

 

D: Drohverlust-rückstellungen

 

Quelle

Stunden-erfassung

Planung

Formel + Sachkonten

Formel + Sachkonten

Formel

 

 

A

WENN(A>B;B-A;0)

Beispiel

128.000

120.000

128.000

8.000

Soll

 

 

7080 Unfertige Lei­stungen Bestand

8970 Bestandsverän­derungen Unfertige Leistungen

Haben

 

 

8970 Bestandsverän­derungen Unfertige Leistungen

7081 Drohverlustrüc­kstellungen

Durch die Verwendung der Formel WENN kann die Spalte D entsprechend gefüllt werden. Die Besonderheit ist die Möglichkeit, im Modul der benutzerdefinierten Spalten in den Formelspalten Sachkonten zu hinterlegen, die für jedes Projekt bebucht werden sollen.

Um das Beispiel ausführen zu können, sind drei Voraussetzungen zu erfüllen: