Wenn mehrere Firmen MARIProject einsetzen und beide das Support Desk (& S. 35-1) verwenden, kann es sinnvoll sein, Supportvorgänge zwischen den Firmen zu synchronisieren.
Um diese Möglichkeit zu erläutern, wird ein Beispiel mit einer Firma A und einer Firma B verwendet.
Abbildung 48021
Eine Synchronisation setzt voraus, dass beide Unternehmen einen öffentlich zugänglichen Web Server besitzen. Auf den jeweiligen Web Servern muss der MARIWebService (SOAP-Dienst) installiert sein.
Firma A
SQL Server: SRVSQLFIMR1
Externer Web Server: SRVWAN1
zu erreichen über: https://support.company1.com/WebService
In der Firma A muss ein Geschäftspartner für die Firma B angelegt werden.
In der Firma A sind Supportprodukte eingerichtet: Solarmodule, Software und weitere.
In Firma A muss ein Benutzer mit Kennwort angelegt werden, damit sich Firma B anmelden kann.
Firma B
SQL Server: PARIS10
Externer Web Server: PARIS34
zu erreichen über: https://direct.company2.fr/PMService
Entsprechend muss ein Geschäftspartner für die Firma A angelegt sein.
In der Firma B sind Supportprodukte eingerichtet: Module für Solar und Applikationen.
Da beide Firmen unterschiedliche Produkte und Kunden haben, müssen die logischen Elemente verbunden werden. Dazu gibt es jeweils ein Mapping.
Der Master übergibt seine Stammdaten an den Slave. Dieser kann die Stammdaten dann auf seine Daten verknüpfen.
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Firma B = Master |
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Firma A = Slave |
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Module für Solar |
--> |
Solarmodule |
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Applikationen |
--> |
Software |
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... |
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... |
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Firma B = Master |
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Firma A = Slave |
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Bug |
--> |
Bug |
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Wichtig |
--> |
High |
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... |
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... |
Stellen Sie unter Stammdaten > Support > Synchronisation von Support Desks die Informationen zum jeweiligen Partner ein.
Abbildung 00039
Schaltfläche Test
Die Test-Schaltfläche prüft die Verbindung und zeigt die Versionsnummer des gegenüberliegenden Web Service an.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sie in der Datenbank, die "Slave" sein soll, den Partner eintragen, der dann der Master ist.
Matchcode
Kennzeichen des Partners, der anschließend in den Vorgängen angezeigt wird.
Externe Partner ID
Die Nummer, die in den Synchronisationseinstellungen der anderen Datenbank verwendet wird. Füllen Sie in diesem Schritt eine Nummer 100000 ein und ersetzen diese, wenn in der anderen Datenbank eingerichtet wurde.
WaWi Mandant/WaWi Adresse
Tragen Sie den Geschäftspartner in Ihrer Datenbank ein, der für den Partner steht.
Partner Webservice
Tragen Sie bitte die Adresse und die Zugangsdaten des anderen Servers ein. Dazu muss, wie oben beschrieben, jeweils ein Benutzer angelegt worden sein.
Aktiv
Sie können die Synchronisation jederzeit deaktivieren, wenn Sie keine Supportvorgänge erhalten möchten.
Mapping Master/Mapping Slave
Stellen Sie hier ein, welchen Status der "Andere" in der Synchronisation haben soll.
Geben Sie nun Ihrem Partner (Firma B) folgende Informationen:
Die externe Partner ID ist 100000 (Datensatznummer des Partnerdatensatzes).
Der Benutzer für den Partner lautet: FirmaB
Kennwort: *********
Meine URL lautet: https://support.company1.com/WebService/MARIWebService.aspx
Master/Slave: Meine Firma A ist aus Sicht der Firma B der Slave.
Abbildung: 00040
Nachdem die Einstellungen vorgenommen wurden, muss dem Administrator der Firma A mitgeteilt werden:
Die externe Partner ID ist 100001 (Datensatznummer des Partnerdatensatzes).
Der Benutzer für den Partner lautet: TicketSyncUser
Kennwort: *********
Meine URL lautet: https://direct.company2.fr/PMService/MARIWebService.aspx
Master/Slave: Meine Firma B ist aus Sicht der Firma A der Master.
In Firma B müssen nun die Grundlageneinstellungen (Prioritäten, Supporttypen etc.) an den Partner übertragen werden.
Abbildung 00041
Die vom Master (Firma B) übertragenen Einstellungen müssen nun zugeordnet werden. Dazu erscheint in der Stammdatenmaske das Register "Verknüpfung".
Abbildung 00051
Hier müssen die individuell einstellbaren Einstellungen verknüpft werden:
Supportvorgangstatus (& S. 35-14)
Supporttypen (& S. 35-13)
Prioritäten (& S. 35-14)
Weitere Verknüpfungen werden im Web Client (& S. 55-1) vorgenommen, wenn die Dimension verwendet wird. Wird zum Beispiel ein Vorgang von Firma B an Firma A übertragen, welcher zu einem Produkt P1 gehört, dann muss dieses Produkt in Firma A entsprechend zugeordnet werden. Dies muss nur einmalig erfolgen. Das gleiche gilt für Kunden. Kunden in Firma B müssen in Firma A zugeordnet werden.