Drucken mit MARIProject nach Installation von SAP Business One 9.3 PL04

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(aktualisierte Version)

Patch Level 04 von SAP Business One 9.3 ist, wie angekündigt am 4. Mai 2018 erschienen. Allerdings enthält PL04 eine neue Version von Crystal Reports, die Probleme beim Drucken mit MARIProject verursacht.

Das Problem

Auf allen Clients, auf denen SAP Business One Version 9.3 PL04 installiert wird, installiert SAP die Crystal Reports Version 13.0.22 (13.0.3500.00). Bei jedem Versuch zu drucken erhalten Anwender eine Fehlermeldung, die so wie die folgende oder ähnlich aussieht:

Fehlermeldung

 

.NET sieht eine automatische Versionsumleitung vor, aber leider deinstalliert SAP die vorherige Version 13.0.16 (13.0.2000.00) nicht komplett. Der .NET- Teil bleibt installiert, funktioniert aber nicht mehr.

Die Lösung

Um wieder drucken zu können, muss eine Konfigurationsdatei erstellt werden, die MARIProject auf die neue Version umleitet. Leider kann MARINGO diese Umleitung nicht fest für alle Kunden in MARIProject einbauen, da ja nicht auf allen Clients und bei allen Kunden die SAP Business One Version 9.3 PL04 installiert wird.

Die gleiche Problematik gilt auch für den Web Server und den Web Service. Meistens ist auf dem Web Server (IIS Internet Information Services) der SBO Client nicht installiert und gegebenenfalls wird die Crystal Reports Version nicht geändert.

Wird die Version Crystal Reports 13.0.22, die mit SBO 9.3 PL4 kommt, installiert, müssen auf dem jeweiligen Client folgende Aktionen ausgeführt werden:

AnwendungMARIVersion
< V5.5.001 (10.05.2018)
MARIProject Version 5.5.001 und 5.6.000 folgende
MARIProject
Hauptprogramm, Add On
Manuelle Anlage
MARIProject64.exe.config
MARIProject32.exe.config
MARIProjectAdministrator starten
MARIWebClientweb.config manuell anpassenMit dem Administrator die web.config neu speichern
MARIWebServiceweb.config manuell anpassenMit dem Administrator die web.config neu speichern
MARIService
(Nur wenn Service-Jobs aktiviert sind, die Crystal Reports verwenden.)
Manuelle Anlage MARIService.exe.configManuelle Anlage MARIService.exe.config
MARIDemoBrowserMARIDemoBrowser.exe.config anpassenMARIDemoBrowser – Administrator starten

Hinweise für MARIProject Version 5.5.001 und folgende

Am 9. Mai 2018 wird die Version 5.5.001 von MARIProject veröffentlicht.
Welche Crystal Reports Version bei Ihnen installiert ist, steht in der Versionsinformation (Hauptprogramm und Web Client).

MARIProject Versionsinfo

Wenn hier eine dieser beiden Meldungen steht:

  • „2011/2013 SP16 13.0.22“ oder
  • „Crystal Reports: Die Crystal Reports Runtime ist nicht installiert, defekt oder konnte nicht gefunden werden. 13.0.16 (COM-Version: 13.0.22)“

dann können Sie nicht drucken. („SP16“ kommt von .net. „13.0.22“ von der real installierten Version).

Prüfung beim ersten Druck

Beim Öffnen des ersten Berichtes, prüft MARIProject, ob Sie drucken können. Wenn Sie die folgende Fehlermeldung sehen, nehmen Sie weiter unten beschriebene Änderungen vor.

Starten Sie oder Ihr IT-Administrator lokal den MARIProjectAdministrator. Dieser erstellt automatisch die notwendige .config Datei. Dazu benötigen Sie administrative Schreibrechte im Installationsverzeichnis.

MARIProjectAdministrator

Bitte starten Sie den MARIProjectAdministrator als lokaler Administrator, damit dieser Dateien in das Verzeichnis schreiben kann. (Standardverzeichnis C:\Programme\MARINGO Computers\MARIProject\“).

Direkt beim Start wird geprüft, ob die Konfigurationsdateien korrekt sind. Wenn Sie die Frage mit „Ja“ beantworten, wird die korrigierte Datei geschrieben und der Anwender kann wieder drucken. (Wiederholen Sie diesen Schritt mit der 32 Bit-Version des Administrators.)

Wenn Sie auf einem Terminalserver mit 64 bit Anwendungen arbeiten und weiterhin Druckprobleme haben, müssen Sie die 32 bit Crystal Reports Runtime aktualisieren, auch wenn Sie nicht  mit diesen 32 bit Anwendungen arbeiten. Das Setup dazu finden Sie im Setup-Verzeichnis des 32 bit SAP Business One Clients.

WebClient-Einstellungen

Auf allen Web-Servern muss die web.config Datei angepasst werden, wenn auf dem jeweiligen Web Server die neue Crystal Reports Version installiert wurde. Dazu öffnen Sie „WebServer > Einstellungen“:

In der Zeile „Crystal Reports Version“ stehen rechts die Versionen (32 bit und ggf. 64 bit).

Wenn die Version 13.0.22 lautet, aktivieren Sie bitte „Enable Crystal Link to 13.0.22“. Diese Einstellung wird in die web.config Datei geschrieben.

Öffnen Sie anschließend die web.config (C:\Program Files\MARINGO Computers\MARIProject\DemoBrowser\wwwroot\web.config) mit einem Editor. Die ersten beiden Zeilen sehen so aus:

<?xml version=“1.0″ encoding=“utf-8″ standalone=“yes“?>
<configuration xmlns=“http://schemas.microsoft.com/.NetConfiguration/v2.0″>

Ändern Sie die 2. Zeile zu  „<configuration>“ und speichern die Datei.

Dann kann aus dem Web Client gedruckt werden.
(Hinweis: Beim Speichern der web.config gehen alle aktiven Verbindungen verloren).

MARIWebService

Die SOAP Schnittstelle kann ebenfalls drucken und die erstellten PDF’s zurückliefern. Im Administrator öffnen Sie „WebServer > MARI WebService SOAP Einstellungen“ und aktivieren ebenfalls „Enable Crystal Link to 13.0.22“.

Hinweise für ältere Versionen von MARIProject (<5.5.001)

Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die neueste Version von MARIProject zu installieren, dann können Sie folgende Schritte manuell durchführen. Gegebenenfalls können Sie im Netzwerk die Datei „MARIProject64.exe.config“ bzw. „MARIProject32.exe.config“ manuell verteilen.

MARIProject Hauptprogamm

Variante A: Es liegt noch keine Datei „MARIProject64.exe.config“ bzw. „MARIProject32.exe.config“ vor.
Legen Sie eine entsprechende Datei mit folgendem Inhalt an:

Speichern Sie diese Datei im utf-8 format. Alternativ können Sie die Datei hier herunterladen:

Download MARIProject32.exe.config: https://www.maringo.de/linkto.php?To=341
Download MARIProject64.exe.config: https://www.maringo.de/linkto.php?To=342

Variante B: Es liegt schon jeweils eine Datei „MARIProject64.exe.config“ bzw. „MARIProject32.exe.config“ vor.
Öffnen Sie die Datei mit einem Editor und tragen die inneren Inhalte in den Bereich <configuration> <runtime> ein.

Web Client

Verfahren Sie analog mit der Datei „web.config“, die auf Ihrem Web Server liegt. Auch hier muss innerhalb von <configuration> ein Bereich <runtime> eingerichtet werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Abschnitt <configuration> kein xmlns=“…“ enthält. Bitte gegebenenfalls den Namespace löschen.

Web Service

Analog für die „web.config“-Datei des Web Services.

 

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