Die Währungskurse für die Reisekostenerfassung werden aus der Finanzbuchhaltung übernommen. Die Reisenden können den Kurs nicht selbst ändern; möglichem Missbrauch ist also vorgebeugt.
Es wird immer der tagesaktuelle Kurs aus der Finanzbuchhaltung eingelesen. Auch wenn der zu erfassende Beleg älter ist, wird trotzdem entsprechend der tagesaktuelle Kurs verwendet.
Sollte der tagesaktuelle Kurs vom Kurs zum Zeitpunkt der Reise erheblich abweichen, so muss der Mitarbeiter dies auf der Reiseabrechnung vermerken, damit die Buchhaltung die Kurskorrektur eingeben kann.
Abbildung: Eingabe Reisebeleg Fremdwährungen
Die Finanzbuchhaltung hat die Möglichkeit, die Währungskurse der nicht EURO-Staaten über das Internet herunterzuladen. Wenn diese Kurse für die Reisekostenerfassung benötigt werden, so sollte sich der Buchhalter jeden Morgen die Kurse aus dem Internet per Knopfdruck beschaffen, was er auch für seine eigene Buchhaltung tun sollte.
Wenn die einzelnen Mandanten, die in der MARIProject-Lösung zusammengefasst werden, unterschiedliche Hauswährungen haben, so kann unter Grundlagen > Einstellungen > Reiseerfassung > Währungsbehandlung definiert werden, in welcher Währung die Buchungen übergeben werden sollen.